Haushalt und Energie

Dämmung isoliert die Wärme besser

Haushalt und Energie

Energetisch optimal wohnen ist heute das Anliegen unserer Gesellschaft, aber auch das eigene Anliegen. Gerade im eigenen Haushalt wird noch viel Energie verschleudert. Das fängt beim Bau an und hört bei den eigenen Gewohnheiten im Umgang mit Strom und Heizenergie noch lange nicht auf. Viele Wohnhäuser entsprechen nicht mehr den aktuellen Erfordernissen unserer Zeit. Ungedämmte Wände und Dächer lassen Heizenergie ebenso wie veraltete Fenster ungenutzt nach außen und stellen sich somit als wahrliche Energiefresser heraus. Kein Wunder also, wenn der eigene CO2 Fußabdruck sehr groß ist. Abhilfe soll der Energieausweis schaffen, der Gebäude energetisch bewertet. Doch was ist ein Energieausweis und was sagt er aus?

 

Energieausweis – der Ausweis für energetisches Wohnen

Wärmebild und Energieausweis

Seit 2008 gibt es diesen Energieausweis. Dieser wurde mit der Energiesparverordnung eingeführt und soll beim Immobilienkauf oder der Vermietung von Immobilien für mehr Transparenz in Sachen Energiekosten sorgen. Der Ausweis soll das Gebäude energetisch bewerten. Im Energieausweis enthalten sind allgemeine Angaben zum Gebäude. Außerdem verfügt der Ausweise über Angaben zum Energieträger und den Energiekernwerten des Gebäudes. Neue Energieausweise für Wohngebäude bezeichnen außerdem die Energieeffizienzklassen, die von A+ bis H reichen und aussagen wie effizient die Energieversorgung des Hauses ist.

Der Energieausweis hat vor allem seine Aussagekraft im Vergleich der energetischen Beschaffenheit von Gebäuden. Allerdings kann der Ausweis auch spezielle Aussagen zu dem zu erwartenden Energieverbrauch treffen. Zu den Energiekosten selbst kann wiederum keine Angabe getroffen werden. Diese hängen schließlich von verschiedenen Kriterien ab. Da das Dokument in den letzten Jahren drastisch verändert wurde, sind außerdem Vergleich mit Gebäuden, deren Ausweis früher hergestellt wurde, schwierig.

Zu erwähnen ist außerdem, dass es zwei verschiedene Energieausweise gibt – den Bedarfsausweis und den Verbrauchsausweis. Die Berechnungsverfahren für die Ausweise unterscheiden sich grundsätzlich voneinander. Beim Bedarfsausweis erfolgt die Ermittlung der Daten auf Grundlage des Energiebedarfs. Beim Verbrauchsausweis werden die Daten des gemessenen Energieverbrauchs herangezogen.

 

Energieausweis und was man dazu wissen muss

Wer einen Energieausweis für sein Haus benötigt, muss sich an berechtigte Personen wenden. Die Suche nach diesen gestaltet sich aber oft etwas kompliziert, denn es gibt keine Liste von berechtigten Ausstellern. Den Energieausweis ausstellen dürfen nur Fachkräfte, die über eine entsprechende Aus- und Weiterbildung verfügen. Dazu muss eine entsprechende Berufspraxis nachgewiesen werden. In den meisten Fällen sind es Ingenieure, Architekten, Handwerker oder Physiker, welche die erforderlichen Voraussetzungen mitbringen.

Personen, die berechtigt sind, einen Energieausweis auszustellen, verfügen jedoch über kein spezielles Zertifikat. Deshalb empfiehlt es sich, eine schriftliche Bestätigung einzufordern, dass der Aussteller berechtigt ist, einen Energieausweis zu erstellen.

Energieberater kannst du in der Energieeffizienz-Expertenliste für Bundesförderprogramme finden. Diese Energieberater werden regelmäßig auf ihre Qualifikation überprüft. Außerdem sind diese Experten besonders empfehlenswert, da sie im Rahmen ihrer Energieberatung berechtigt sind, die erforderliche Sachverständigenbestätigung für die Beantragung von KfW-Fördermitteln auszustellen.

 

Energieausweis mit dena-Gütesiegel

Etwas mehr Sicherheit hast du mit dem Energieausweis mit dena-Gütesiegel. Diese Energieausweise sind auf Grundlage des tatsächlichen Energiebedarfs erstellt. Aussteller müssen besondere Anforderungen und Qualifikationen mit sich bringen. Bei der Ausstellung sind vorgeschriebene Vorgehensweisen zu berücksichtigen. Zusätzlich wird dem Energieausweis eine Kurzdokumentation beigefügt, welche die errechneten Gebäudedaten enthält. Der Nachteil: Energieausweise mit dena-Gütesiegel kosten einiges mehr als andere Energieausweise.

 

Was kostet ein Energieausweis?

Die Datenerfassung beim Verbrauchsausweis ist wesentlich geringer als beim Bedarfsausweis. Deshalb sind die Kosten für diesen Energieausweis sehr moderat. Bereits für circa einhundert Euro ist diese Form des Energieausweises zu erhalten. Allerdings ist die Aussage auch nicht so umfangreich wie beim Bedarfsausweis. Die Kosten für einen Bedarfsausweis hängen von der Größe des Gebäudes ab. Meist liegen die Kosten auch wegen dem größeren Aufwand bei mehreren hundert Euro.

Im Internet findet man auch immer wieder Schnäppchen für wenige Euros. Bei dem Energieausweis, der etwa um die 25 Euro kostet, handelt es sich dann um einen Verbrauchsausweis. Die Datenerhebung erfolgt übers Internet, der Energieausweis kommt per Post. Auch wenn diese Art der Erstellung von Energieausweisen nicht ungesetzlich ist, solltest du dir das genau überlegen, denn oft weisen die Ausweise Mängel auf. Zudem kannst du haftbar gemacht werden, da du dafür verantwortlich bist, dass die übermittelten Daten korrekt sind. Nimmt hingegen der Ausweisaussteller die Daten auf, ist er dafür verantwortlich, dass alles seine Richtigkeit hat.

Im günstigsten Fall wird der Aussteller vor Ort die Daten prüfen und aufnehmen. Erfolgt keine Vor-Ort-Begehung, solltest du dich genau über das Angebot erkundigen. Ein korrekter Energieausweis kann nur erstellt werden, wenn alle Informationen richtig sind und umfangreiche Angaben vorliegen.

 

Was zum Energieausweis gehört

Zum Erstellen eines Energieausweises sind die Grunddaten des Gebäudes erforderlich. Dazu gehören unter anderem der Gebäudetyp, die Adresse, Baujahr, Anzahl der Wohnungen, Wohnfläche und Anlagentechnik.

Sinnvolle Modernisierungsmaßnahmen gehören ebenfalls zum Energieausweis. Um diese Empfehlungen zu geben, sollten bisherige Maßnahmen aufgenommen werden. Dazu gehören bei der Modernisierung die Art und das Jahr der Durchführung folgender Maßnahmen:

  • Austausch von Fenster und Türen
  • Dämmung von Wänden, Dach, Spitzboden und Kellerdecke
  • Einbau von Solar- und Lüftungsanlagen
  • Dämmung von Leitungen der Heizung
  • Einbau von Thermostatventilen

Der Energiebedarf eines Gebäudes ist im Energieausweis auf den Seiten zwei oder drei ausgegeben. Mit einer Farbskala lassen sich die Werte einfach ablesen und verstehen. Niedrigenergiehäuser sind im grünen Bereich angesiedelt.

 

Energieausweis Pflicht – wann eine Immobilie den Energieausweis benötigt

Die Pflicht, einen Energieausweis ausstellen zu lassen, besteht immer dann, wenn Eigentümer von Immobilien diese verkaufen, vermieten, verpachten oder verleasen wollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das ganz oder nur teilweise geschieht. Bei der Besichtigung der Immobilie muss der gültige Ausweis vorliegen und für Mieter, Pächter oder Käufer einsehbar sein. Liegt der Energieausweis nicht vor, können Bußgelder von bis zu 14.000 Euro drohen. Bei einem Verkauf geht der Energieausweis an den Käufer über. Die Pflicht zur Vorlage des Energieausweises wird in der Energiesparverordnung EnEV 2014 §16 Abs. 2 verbindlich geregelt.

Allerdings gibt es auch beim Energieausweis Ausnahmen. So sind Baudenkmäler von der Pflicht eines Energieausweises befreit. Aber auch kleine Gebäude, die eine maximale Nutzfläche von 50 m² haben, müssen nicht mit einem Energieausweis ausgestattet sein.

Bisher erfolgt nur selten eine Kontrolle durch Behörden. Allerdings soll in Zukunft der Energiepass stichprobenartig geprüft werden. Neben dem Vorhandensein eines Ausweises wird auch kontrolliert, ob die Daten richtig sind. Das kann sogar die Besichtigung des Gebäudes beinhalten.

 

Energieeffizienzklassen: Das bedeuten die Klassen von A+ bis H

Gebäude werden nach den Energieeffizienzklassen eingeteilt. Ähnlich wie bei Haushaltsgeräten sind die Klassen alphabetisch eingeordnet. Gebäude, deren Energieeffizienzklasse weiter hinten liegt, verfügen über einen schlechten energetischen Zustand. Gebäude der Klasse A+ sind meist Niedrigenergiehäuser. In folgender Tabelle sind die etwaigen Energiewerte abzulesen:

EnergieeffizienzklasseEndenergiebedarf (kWh/(m²a))Gebäudeklasse
A+< 30KfW 40+ Haus oder Passivhaus
A< 50Gebäude, welche die Vorgaben der EnEV 2016 erfüllen oder besser sind – KfW 55 Häuser
B< 75Gebäude, welche den Standard EnEV 2014 erfüllen
C< 100Gebäude, die besser sind als Häuser der dritten Wärmeschutzverordnung von 1995
D< 130Meist Neubauten, den den EnEV-Anforderungen entsprechen.
E< 160Gebäude, welche dem Standards der zweiten Wärmeschutzverordnung 1982 entsprechen
F< 200Verfügen über Vorversion des Energieausweises. Altbauten, die nach EnEV saniert wurden.
G< 250Gebäude, welche der ersten Wärmeschutzverordnung 1977 entsprechen
H> 250unsanierte Gebäude

 

Heizungssysteme

Ob Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Bürogebäude oder Gebäudedenkmal, die Heizungen sind so vielfältig wie die Häuser selber. Welches Heizsystem das Richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab. Bei einer Modernisierung solltest du deshalb einen Fachmann zu Rate ziehen.

Zu den wichtigsten Aspekten für die Heizung gehört die Wirtschaftlichkeit. Außerdem sollten die Umweltkriterien berücksichtigt werden. Denn genau diese sollte bei einer Heizungsmodernisierung im Mittelpunkt stehen. Aber auch die Kosten, das Platzangebot und die räumlichen Gegebenheiten spielen eine große Rolle. Je nach Heizungsart sind die Besonderheiten, die Umweltverträglichkeit, die Sicherheit für die Zukunft sowie die Vor- und Nachtteile zu beachten.

 

Die Ölheizung

Eine Ölheizung benötigt relativ viel Platz für den Öltank, der außerdem immer zugänglich sein muss. Hier kommen fossile Brennstoffe zum Einsatz, welche beim Verbrennen die Umwelt belasten. In Sachen Klimaschutz ist die Ölheizung also nicht die optimalste Lösung. Gerade in puncto Umweltbelastung gehört Öl nicht zu den Favoriten bei den Heizungssystemen. Doch auch preislich birgt sie Nachteile. Der Preis für Öl unterliegt dem Rohstoffpreis und kann sich saisonal ständig ändern. Die Ölheizung muss außerdem regelmäßig gewartet werden. Trotzdem ist diese Heizart noch weit verbreitet, da sie durch individuelle Speichermöglichkeiten eine hohe Versorgungssicherheit bietet.

 

Die Gasheizung

Gasheizungen verfügen heute über effiziente Brennwerttechnik mit einem relativ geringem CO2 Ausstoß im Gegensatz zum Gas. Die Investitionskosten sind gering, eine Lagerhaltung ist nicht notwendig. Allerdings werden auch dabei fossile Brennstoffe eingesetzt. Mehr Sicherheit wird in Zukunft Biogas bieten, da mit herkömmlichen Erdgas auch immer wirtschaftliche und politische Abhängigkeiten verbunden sind.

 

Die Elektroheizung

Elektroheizungen gehören zu den saubersten Heizungsarten im Sinne von Schmutz und Staub in den Räumlichkeiten. Die Heizung braucht nicht gewartet werden, verursacht deshalb auch außer den Stromkosten keine Nebenkosten. Die Stromkosten sind allerdings nicht zu unterschätzen. Einige Versorger bieten zwar günstigere Nachttarife an, allerdings sind diese auch nicht mehr so preiswert wie noch in den 90-er Jahren. Umweltfreundlich ist die Elektroheizung allerdings nicht. Vor allem dann nicht, wenn der Strom aus Kohlekraftwerken oder Atomkraftwerken kommt.

 

Die Fußbodenheizung

Fußbodenheizung versorgt das Haus

Die Fußbodenheizung hat den Vorteil, dass Heizkörper nicht sichtbar sind und dadurch auch nicht verstauben oder verschmutzen können. Wärme wird gleichmäßig im Raum verteilt und nicht wie bei anderen Heizungen nur punktuell. Die Kosten liegen höher als bei anderen Heizsystemen. Und auch hohe Wartungs- und Reparaturkosten können anfallen.

 

Die Holz-/Pelletheizung

Holz-/Pelletheizungen haben einen sehr hohen Wirkungsgrad und nutzen regenerative Brennstoffe. Allerdings muss auch bei einer Holz-/Pelletheizung einiges beachtet werden. Für Holz und Pellets ist eine Lagermöglichkeit zwingend notwendig. Die Anschaffungskosten sind relativ hoch und nicht jedes Holz kann genutzt werden. Vorteilhaft ist vor allem die Unabhängigkeit von Energieversorgern und die große Designvielfalt bei den Heizungen.

 

Die Fernwärmeheizung

Fernwärme hat natürlich viele Vorteile. Die zukunftssichere Technologie bietet überall Wärme und das ganz ohne zusätzlichen Platzbedarf. Überhaupt benötigt das Heizsystem nur sehr wenig Platz. Die Wartung wird vom Versorger übernommen. Nachteilig sind die relativ hohen Energieverluste, welche bei Erzeugung und Transport der Wärme auftreten.

 

Die Solarheizung

Solarheizungen sind durch die unbegrenzte Verfügbarkeit von Sonnenenergie sehr zukunftssicher. Dabei bringt das Heizungssystem eine hohe Umweltfreundlichkeit mit, denn Solar ist fast CO2 neutral. Solar stellt aber an die Gegebenheiten vor Ort einige Anforderungen, wie die Ausrichtung der Solarkollektoren, der Wirkungsgrad der Solarpumpe und die Ausrichtung. Es ist wichtig, das Heizungssystem richtig zu dimensionieren. Und trotzdem ist die Solarheizung heute noch nicht als alleinige Heizung einsetzbar. Sie kann nur in Kombination mit anderen Heizungssystemen eingesetzt werden.

 

Die Wärmepumpen-Heizung

Eine Lagerhaltung ist bei diesem System nicht notwendig. Der Platzbedarf ist also relativ gering, dafür sind die Anschaffungskosten sehr hoch. Nicht jede Wärmepumpenart verfügt über einen guten Wirkungsgrad. Während er bei Luft/Wärmepumpen eher gering ist, haben Sole/Wasser – Wärmepumpen einen höheren Wirkungsgrad. Die Sicherheit bei Wärmepumpen hängt von der Versorgungssicherheit mit Strom ab.

 

Welche Heizung soll es sein?

Wer Mieter ist, kann sich nicht für oder gegen ein Heizsystem entscheiden. Verfügst du über Wohneigentum, kann es schon wichtig werden, sich mit den Heizsystemen genauer zu beschäftigen. Dies ist nicht nur wichtig fürs Energiesparen, sondern auch in Bezug auf den Klimawandel und die Nachhaltigkeit. Welche Heizung die ideale Heizung für deine Wohnung oder das Haus ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die vor Ort geprüft werden sollten. Auf jeden Fall sollte dein System „eco“ sein, also besonders energiesparend und damit umweltfreundlich.

 

Heizkosten – damit musst du rechnen

Heizkosten sind sowohl vom Heizsystem als auch von der Dämmung, den Zustand des Hauses und den eigenen Gewohnheiten abhängig. Gehörst du zu den Menschen, die es zu Hause etwas wärmer haben möchten, kann dein Heizungsverbrauch also um einiges höher liegen als der von deinem Nachbarn. Möchtest du Energiesparen, so können einfache Energiespartipps dabei helfen. Aber auch der bauliche Zustand hat eine große Wirkung auf die Höhe der Heizkosten. Die Renner sind dabei natürlich immer Passivhäuser, bei denen die Heizkosten sehr gering sind. Der energetische Zustand des Hauses hat einen entscheidenden Einfluss auf die Kosten, ebenso wie der technische Zustand des Gebäudes.

Über einen Heizkostenrechner lassen sich die Kosten gut überschlagen. Du kannst prüfen, ob deine Kosten im üblichen Rahmen liegen oder zu hoch sind.

Die Heizkosten mit Stromheizungen liegen dabei am höchsten. Da diese Heizungen enorme Stromfresser sind, schnellt der Stromverbrauch enorm nach oben, was sich spätestens auf der Stromrechnung bemerkbar machen wird. Die Heizkosten mit Heizungen, die mit Erdgas, Pellets, Heizöl oder Scheitholz betrieben werden, nehmen sich bei vergleichbaren Voraussetzungen nicht viel.

 

Heizkosten sparen – so geht es

Wenn du Heizkosten sparen möchtest, musst du als erstes die Voraussetzungen für günstiges Heizen schaffen. Neben einem energetisch sanierten Haus ist natürlich eine moderne Heizungsanlage notwendig. Aber auch mit kleinen Veränderungen kannst du die Kosten für die Heizung senken.

Für die verschiedenen Räume gibt es unterschiedliche Vorgaben betreffs der idealen Temperatur. Während im Badezimmer die Temperatur bei etwa 23° liegen soll, genügen in Wohnräumen 20° C. Das Schlafzimmer soll ebenso wie die Küche lediglich circa 16° C haben. Hältst du diese Temperaturen ein, kannst du die Heizkosten drastisch senken. Jedes Grad weniger spart etwa 6 Prozent bei den Heizkosten.

Allerdings ist es auch nicht ratsam, die Zimmer zu weit auskühlen zu lassen. Die Energie, die dann notwendig ist, um die Räume wieder aufzuheizen, ist sehr hoch. Dazu kommt, dass in kalten Räumen die Feuchtigkeit an den Wänden kondensiert und sich dort Schimmel bilden kann.

Es ist wichtig, die Türen zu kalten Räumen geschlossen zu halten, um diese Räume nicht unnötig aufzuheizen.

 

Heizkostenvergleich – welche Heizkosten sind normal?

Welche Heizkosten für deinen Haushalt im Bereich des normalen liegen, hängt vor allem von Energieträger ab. Durchschnittlich musst du jährlich mit folgenden Kosten rechnen.

EnergieträgerKosten/m²
Erdgas11,90 €
Heizöl10,80 €
Fernwärme13,80 €
Pellets10,80 €
Scheitholz7,70 €

Die Heizkosten pro qm sollten als Grundlagen dienen, wenn du prüfen möchtest, ob die Kosten normal sind. Liegen die Heizkosten weit über diesen Durchschnittswerten, sind sie zu hoch. Der Energieträger ist aber nur eine Seite der Medaille, die sich auf die Heizkosten auswirkt. Auch der Sanierungszustand des Hauses oder die Personen, die in der Wohnung oder dem Haus wohnen, sind entscheidend. Im Heizkostenspiegel kannst du genauer prüfen, ob die Kosten im Bereich des Normalen liegen.

Heizkosten sparen ist sehr einfach. Wichtig ist, dass du die Vorgaben zur Idealtemperatur in den einzelnen Räumen einhältst. Jedes Grad weniger im Raum spart –wie bereits gesagt – etwa 6 Prozent an Kosten ein. Die Heiztemperatur sollte deshalb gezielt geregelt werden, indem du die Türen zu Räumen, die weniger beheizt werden, schließt, um unnötige Wärme nicht raus ziehen zu lassen. Trotzdem sollten Räume aber auch nicht zu kalt sein. Mit programmierbaren Thermostaten kannst du die Temperatur exakt einstellen.

Heizkörper solltest du auf keinen Fall zustellen. Das regelmäßige Entlüften der Heizkörper gehört natürlich zum energieeffizientem Heizen. Aber auch richtiges Lüften der Räume entscheidet über die Heizkosten. Fenster, die ständig angekippt sind, helfen nicht beim Heizkosten sparen.

Liegen die Heizkosten pro Monat zu hoch, ist es sinnvoll, sich über eine neue Heizung Gedanken zu machen. Da wird sich natürlich jeder Immobilienbesitzer die Frage stellen: Was ist die billigste Heizung? Bevor du dich für ein Heizungssystem entscheidest, solltest du dir über die Folgekosten Gedanken machen, denn die neue Heizung soll Heizkosten senken und letzten Endes rentabel sein.

 

Auf die Technik kommt es an – Heizungstechnik im Überblick

Tiefenwärme versorgt das ganze Haus

Das Herzstück einer jeden Heizung ist die Heizungstechnik. Damit die Heizung effektiv und kostengünstig läuft, muss diese gepflegt und gewartet werden. Das regelmäßige Entlüften der Heizung gehört ebenso dazu wie die richtige Einstellung oder die Kontrolle durch den Fachmann. Wichtig ist natürlich auch, dass das Thermostat richtig eingestellt ist. Viele Leute drehen die Heizung einfach nur auf, ohne die Bedeutung der Zeichen und Zahlen zu kennen. Bei der Bedeutung des Sterns kennen sich viele noch aus. Bei den Zahlen, dem Stern oder Mond wird es schon kritischer.

Zeichen/ZahlBedeutung
SternFrostschutzeinstellung ca. 5° C
1ca. 12° C
2ca. 16° C
3ca. 20° C
4ca. 24° C
5ca. 28° C

Es ist falsch anzunehmen, dass das Zimmer bei voll aufgedrehter Heizung schneller warm wird. Welche Temperatur tatsächlich im Raum herrscht, hängt viel eher vom Stand der Heizung ab. Steht diese ungünstig, staut sich die Wärme, kann das Thermostat schon eher abschalten, weil die Temperatur am Thermostat erreicht ist. Der Raum wird dadurch jedoch nicht schneller warm.

Heizung ausgefallen – wen rufen? Sollte die Heizung nicht funktionieren, solltest du nicht selber daran herumbasteln. Ein Fachmann findet den Fehler schneller und kann die Heizung wieder richtig einstellen. Auch als Mieter darfst du den Notdienst rufen, wenn der Vermieter nicht zu erreichen ist oder die Heizung nicht schnellstens Instandsetzen lässt. Wenn die Heizung Geräusche macht, ist aber nicht immer gleich etwas defekt.

Welche Heizungstechnik die passende fürs Haus ist, hängt von vielen Faktoren ab. In erster Linie ist natürlich zu klären, ob eventuell Medien anliegen, die für die Heizung genutzt werden können. Bei einer neuen Heizung solltest du darauf achten, dass diese effektiv ist. Das optimale Heizungssystem für jedes Haus gibt es nicht. Eine Beratung durch einen Fachmann kann deshalb sinnvoll sein, um jedenfalls das beste System zu finden. Liegen Energieträger an, ist es günstig, diese zu nutzen.

Ein Fachmann kann auch zum Material der Heizungsrohre, den Ventilen oder dem Thermostat beraten. Heizungssysteme werden immer individuell auf das Haus und seine Bewohner zugeschnitten.

 

Rechtliches rund um die Heizung

Rund ums Heizen gibt es einige rechtliche Bestimmungen, die vom Vermieter aber auch vom Mieter eingehalten werden müssen. Für viele ist der Abrechnungszeitraum interessant. Der muss nicht zwingender Maßen vom 01. Januar bis zum 31. Dezember gehen. Der Abrechnungszeitraum muss im Mietvertrag angegeben sein. Maximal 12 Monate darf die Abrechnung erfassen. Der Stichtag fürs Ablesen des Zählerstandes der Heizung ist nicht vorgeschrieben. Allerdings sollte das Ende des Abrechnungszeitraumes und der Ablesetag ungefähr übereinstimmen.

Viele Vermieter schalten außerhalb der Heizsaison die Heizung komplett ab. Bis wann muss der Vermieter die Heizung anlassen? Nicht richtig ist, dass die Heizung nur während der Heizperiode vom 01. Oktober bis 30. April an sein muss. Außerhalb dieser Zeit kann der Vermieter die Heizung zwar abschalten, muss sie aber wieder anschalten, wenn die Außentemperaturen abfallen und Mieter frieren. Die Temperatur in der Wohnung muss bei einer Messung in etwa einem Meter über den Boden 20 bis 22 Grad betragen. In der Nacht darf sie auch auf 18° C fallen. Wird die Raumtemperatur nicht erreicht, muss die Heizung angestellt werden.

Eine Heizungswartung steht an – doch wer zahlt? Rein rechtlich dürfen laut Betriebskostenverordnung die Kosten für die Wartung der Heizungsanlage als Betriebskosten eingestuft und damit auch auf die Mieter umgelegt werden. Allerdings muss das auch im Mietvertrag stehen. Ist der Posten nicht unter den Nebenkosten im Mietvertrag aufgeführt, darf er auch nicht auf die Mieter umgelegt werden. Zuständig für die Wartung der Heizung ist der Vermieter.

 

In welchem Haustyp kannst du günstig leben?

Im Laufe der Zeit haben sich viele Haustypen entwickelt. Besonders bei neuen Haustypen achten Architekten nicht nur auf eine moderne Hülle, sondern auch auf eine hohe Energieeffizienz. Die Frage „was für ein Haus bauen“ beschäftigt viele junge Bauherren, denn jeder Haustyp hat so seine Vor- und Nachteile. Geht es um Klimafreundlichkeit und Energieeffizienz, stehen Häuser wie KfW Effizienzhaus, Passivhaus oder Null Energie Haus an vorderster Stelle. Im Haustypen Überblick machen diese Haustypen das Rennen, wenn es um günstiges Wohnen geht. Das günstige Wohnen ist möglich, weil die einzelnen Komponenten der Häuser exakt aufeinander abgestimmt und ökologisch ausgewählt sind. Die Niedrigenergiehäuser werden nach den Vorschriften der Energiesparverordnung EnEV gebaut.

Welcher Haustyp passt zu mir? Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die individuellen Wünsche und Vorstellungen fließen da ebenso mit ein wie die eigenen Gewohnheiten, das zur Verfügung stehende Budget und viele andere Kriterien. Wenn du ökologisch bauen möchtest, kommst du um energieeffizientes Bauen nicht herum. Mit dem Plusenergiehaus, dem 0 Energiehaus oder dem Passivhaus erzeugst du deine benötigte Energie selbst und kannst mit dieser auch heizen, Warmwasser aufbereiten und alle elektronischen Haushaltsgeräte betreiben. Die Energieeffizienzklasse gibt an, wie viel Energie das Haus für Warmwasser und Heizung benötigt.

 

Smarthome – das Zuhause intelligent vernetzt

Digitales Thermostat sorgt für Smarthome

Smarthome – was ist das? Als Smarthome wird die intelligente Vernetzung von Haushaltsgeräten und Haustechnik bezeichnet. Dazu gehört nicht nur Heizung und Unterhaltungselektronik, sondern auch Lampen, Sonnenschutz, Kühlschrank, Waschmaschine und mehr. Mit einem Smarthome können alle Geräte und die Technik geregelt werden. Das hilft Kosten zu sparen – besonders dann, wenn es ums Stromsparen oder um die Heizung geht. Smart-Home-Anwendungen nutzen in Deutschland immerhin schon etwa 14 Prozent der Bürger. Die intelligenten Lösungen für ein vernetztes Zuhause sind vor allem beim Heizsystem interessant.

Seit wann gibt es Smart Home? Smart Home rückte zum ersten Mal zur Jahrtausendwende ins Licht der Öffentlichkeit. Das Frauenhofer-inHaus-Zentrum erforschte neue Systeme im Bereich Wohnen. 2005 entstand auf der Bundesgartenschau in München das „Haus der Gegenwart“, welches mit einer vernetzten Steuerung ausgestattet war. Viele Vorgänge ließen sich elektronisch steuern.
Was mit Smart Home möglich ist, zeigt das Smart-Home-Musterhaus der Deutschen Telekom in Darmstadt. Alle Geräte wie Lampen, Waschmaschinen, Heizung und mehr lassen sich per Tablet, PC oder Smartphone steuern. Selbst Geräte unterschiedlicher Hersteller lassen sich kombinieren. Bis 2025 soll der deutsche Markt für Smart Home ausgebaut werden. Schon heute interessieren sich etwa dreiviertel der Internetnutzer für die Systeme.

Über die Sicherheit musst du dir keine Sorgen machen. Diebe haben anderes zu tun, als in ein Einfamilienhaus einzubrechen, bei dem sie sich nicht sicher sind, ob auch wirklich etwas zu holen ist. Außerdem sind die Anzeichen für Abwesenheit bei Häusern ohne Smart Home viel offensichtlicher. Mit Smart Home lässt sich nämlich der Anschein erwecken, die Bewohner sind da.

 

Diese Smarthome Systeme gibt es

Ganz neue Möglichkeiten für die Überwachung des Heims bietet die Smart-Home-Technik. Die Systeme verfügen über zahlreiche Möglichkeiten und machen es sogar möglich, Jalousien abhängig vom Lichteinfall zu schließen oder die Heizung punktgenau zu aktivieren. Auf dem Markt ist nicht nur ein einziges System. Die Angebote reichen vom preisgünstigen Einstieg über Home Easy bis hin zu Systemen mit zahlreichen Features wie Bosch.

Zu den einfachsten Smart-Home-Systemen gehören Smart-Home Steckdosen, die heute schon in jeden Baumarkt zu finden sind. Per Fernbedienung können die Steckdosen und damit auch die verbundenen Geräte an- und ausgeschalten werden. Das Angebot an Smart-Home Steckdosen ist sehr groß, die Preise beginnen bei circa 20 Euro.

Auch bei der Smart Home Heizung kannst du über verschiedene Systeme einsteigen. Spezielle Starter-Sets lassen es langsam angehen, ausgefeilte Systeme bringen viele Funktionen mit sich, mit denen du die Heizung regulieren kannst. Mit einem Smart Home Thermostat und der dazugehörigen Smarthome App kannst du die Heizung spielend leicht regulieren.

Smarthome funktioniert ganz einfach. Die Systeme bestehen aus verschiedenen Komponenten, die nach dem Prinzip E-V-A – Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe – funktionieren. Die Eingabe erfolgt über Sensoren und Taster, mit denen man etwas Messen oder Schalten kann. Die Steuereinheit verarbeitet die Angaben und verknüpft diese mit Funktionen. Am Ende wird das verarbeitete Signal geschalten. Lampen gehen an, das Garagentor oder die Jalousie schließt sich oder die Heizung springt an.

Smart Home Geräte können vielfältig sein und sind in allen Bereichen des Wohnens integrierbar. Der Smart Home Lichtschalter, die Smart Home Heizung oder der Smart Home Rauchmelder sind nur einige der vielen Möglichkeiten.

Welche Smart Home Steuerung ist die Beste? Jede hat wohl so ihre Vor- und Nachteile. Die Smart Home Steuerung solltest du genau an deine Bedürfnisse anpassen. Einer der bekanntesten Hersteller von Smart Home Systemen ist Digitalstrom. Bei diesem System verbindet sich eine intelligente Haussteuerung mit hoher Flexibilität und leichter Installation. Aber auch andere Systeme sind flexibel einsetzbar.

 

Autarke Versorgung im eigenen Heim

Autark Leben liegt im Trend, auch wenn es nicht immer zu 100 Prozent möglich ist. „Autark“ bedeutet, unabhängig und selbstständig zu leben und aus eigenen Ressourcen Produkte für die Lebenserhaltung zu erzeugen oder herzustellen. Für eine weitgehend autarke Versorgung mit Lebensmitteln reicht oft schon ein Garten, in dem Gemüse und Obst überlegt angebaut werden. Auch eine Tierhaltung ist auf Pachtland möglich. Nicht nur Wohneigentum, sondern auch Pachtgrundstücke oder Wohnwagen mit ausgewiesenen Erstwohnsitz bieten dir die Möglichkeit, nah an der Natur zu leben und die Versorgung zum Teil selbst zu übernehmen. Autark Leben in Deutschland ist gar nicht so schwierig. Mit einem Garten von etwa 300 m² könnt ihr schon autark leben. Schwieriger wird es bei der autarken Energieversorgung. Diese ist nicht ganz preisgünstig, rentiert sich aber relativ schnell. Solaranlagen und Windkraftanlagen bieten sich für die autarke Energieversorgung an. Auch beim Thema Heizen kann man leicht autarkes Wohnen umsetzen. Ein Ofen oder Kamin und selbst gesammeltes Holz machen Bungalow, Wohnwagen oder Haus schnell warm.

 

Autark leben – möglich ist vieles

In Deutschland ist eine komplette Autarkie in Wohnhäuser sehr schwierig, denn ein Anschluss zur Kanalisation und ein Anschluss zur Wasserversorgung müssen aus baurechtlichen Gründen vorhanden sein. Anders sieht es beim Strom und der Heizung aus. Diese müssen über keinen Anschluss an externe Netze verfügen.

Wenn du autark leben möchtest, ist die Energie ein entscheidender Punkt. Moderne, energieautarke Häuser verfügen über eine intelligente Eigenversorgung mit Strom und Wärme. Es muss aber nicht immer das autarke Haus sein. Auch die autarke Versorgung im Wohnwagen mit Energie ist möglich. Besonders der Bereich Wohnwagen ist derzeit sehr stark im Kommen, steht doch wohnen im Wohnwagen auch für Freiheit und Unabhängigkeit. Einige Unternehmen haben inzwischen kleine mobile Kraftwerke entwickelt, die dich mit einem Wohnwagen unabhängiger von der Stromversorgung auf Campingplätzen machen. Solaranlagen auf dem Dach erzeugen Warmwasser und heizen im Winter den Wohnwagen auf. In zahlreichen Anleitungen kannst du lesen, wie man die Solaranlage selber bauen kann und so den Wohnwagen autark gestaltet.

Auch das energieautarke Haus verwendet meist die Energie aus Photovoltaik für Eigenverbrauch beim Strom. Die autarke Stromversorgung macht unabhängiger vom Energienetz und ermöglicht dir nicht nur günstiger zu leben, sondern auch umweltbewusster. Neben Solar können Eigenheime ihre Energie auch aus Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser gewinnen, die auf dem Dach angebracht werden oder im Garten aufzustellen sind. Möchtest du eine Windkraftanlage selber bauen, solltest du dir vorher ausrechnen, ob die Kleinwindkraftanlage wirtschaftlich ist und für eine autarke Stromversorgung ausreicht.

Selber Strom erzeugen ist gar nicht so schwierig, wie es klingt. Mit einer Mini Solaranlage bist du schon beim Camping oder im Garten unabhängig vom Stromnetz. Selbst die komplett autarke Stromversorgung fürs Einfamilienhaus ist heute oft möglich. Mit einer Photovoltaikanlage, einer Windturbine oder einem Windrad kannst du die Energie gewinnen, die für die komplette Stromversorgung des Hauses notwendig ist. Allerdings gehört dazu auch ein bewusster Umgang mit Strom.

 

Tesla für Alltag und Haushalt

Tesla hat nicht nur bei den Elektroautos einen Namen, sondern ist auch im Haushalt bekannt. Wenn du im Haushalt auf Stromautarkie setzt, ist Tesla eine optimale Alternative zur Abhängigkeit vom Stromnetz. Mit der Tesla Powerwall kannst du überschüssigen Solarstrom speichern und nutzen, wenn es erforderlich ist. Mit der Tesla Batterie kann der gesamte Haushalt mit Strom versorgt werden. Der Akku speichert Energie aus dem Tesla Solardach oder Windkraftanlagen. Tesla Powerwall 2.0 bietet eine Speicherkapazität von 13,5 kWh. Die Kosten für den Tesla Stromspeicher liegen bei circa 6.000 Euro. Dazu kommt jedoch noch die Installation.
Tesla Solar Paneels haben nichts mehr mit den üblichen Solarpaneelen gemein. Die Glas-Solarziegel ermöglichen es nicht nur in Verbindung mit dem Tesla Energiespeicher Sonnenenergie fürs Haus zu nutzen, sie werten die Architektur des Hauses auch auf. Das Tesla Solar Dach ist von weitem nicht von herkömmlichen Dächer zu unterscheiden. Dazu bietet das Unternehmen eine Garantie solange das Haus steht.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*